Garten frühlingsfit machen

Der Frühling naht, und das bedeutet, dass es an der Zeit ist, den Garten für den Sommer vorzubereiten! Hole deinen Garten aus dem Winterschlaf und fange damit an, die ersten Pflanzen vorzuziehen.

Winterliche Überreste beseitigen

Der Frühling bringt helle Morgen und tagsüber vereinzelt sonnige Tage mit sich. Das inspiriert dazu, nach den langen Wintermonaten den Garten frühlingsfit zu machen und den Garten wieder zum Leben zu erwecken.

Vom Beschneiden der Hecken bis zum Pflanzen von Setzlingen – wenn du den Außenbereich deines Hauses auf die wärmeren Tage vorbereitest, kostet dich das zwar einiges an Arbeit, aber dafür kannst du dich in wenigen Monaten an der Schönheit des Gartens erfreuen und die Früchte der harten Arbeit ernten.

Sobald es an der Zeit ist, solltest du dich daran machen, heruntergefallene Äste und Laub zu beseitigen. Nehme das richtige Werkzeug zur Hand und denke daran, Gartenhandschuhe zu tragen, damit du dich nicht an Dornen und Stacheln verletzt.

Auf die Planung kommt es an

Bevor es mit dem nächsten Schritt weitergeht, solltest du dir die Frage stellen, welche Pflanzen in deinem Garten gedeihen sollen und wie viel Platz dafür zur Verfügung steht.

Beachte dabei, dass sich beispielsweise ein zu enger Pflanzabstand bei Tomaten negativ auf die Ernte auswirken kann. Zwar kannst du die Blätter zurückschneiden, aber dennoch benötigt jede Pflanze genügend Licht. Sonst besteht die Gefahr der Kraut- und Braunfäule, welche sich rasch auf die anderen Pflanzen übertragen kann.

Steht dir nicht allzu viel Platz zur Verfügung solltest du auf Pflanzen wie Radieschen, Zwiebeln, Knoblauch oder auch Spinat setzen.

Stelle also sicher, dass du im Vorhinein ausreichend recherchierst und die Sorten auswählst, die gut miteinander harmonieren. So kannst du selbst in einem kleinen Beet eine reiche Ernte erwarten. Vielleicht entscheidest du dich sogar für ein paar ganz besondere Exemplare, um mal etwas Abwechslung hereinzubringen.

Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen

Zwar kannst du im Fachhandel deines Vertrauens bereits Jungpflanzen erwerben, allerdings ist die Auswahl an Sorten eingeschränkt. Es empfiehlt sich daher, die Pflanzen zu Hause selbst vorzuziehen. Mit ein wenig Geschick ist das auch gar nicht so schwer.

Besorge dir einfach die Samen, Anzuchterde und einen oder mehrere Eierkartons, um darin die Samen zu ziehen. Im Idealfall stellst du die Eierkartons dann auf eine Fensterbank, wo genügend Licht hinkommt.

Um neugierigen Nachbarn nicht den Einblick in die eigenen vier Wände zu gewähren, kannst du sie aber trotzdem vor die Fensterbank stellen. Schiebegardinen eignen sich als Sichtschutz besonders gut. So bekommen deine jungen Pflanzen ausreichend viel Sonnenlicht ab und das Problem vor neugierigen Blicken ist gelöst.

Lebst du in der Stadt, kennst du es sicherlich allzu gut, dass vorbeilaufende Passanten gerne mal stehen bleiben, um die Pflanzen oder Dekoration zu bestaunen. Allerdings stellt das gleichzeitig die Problematik dar, dass einige gerne mal einen zweiten Blick ins Fenster werfen, um sich die Inneneinrichtung anzusehen.

Die Gardinen gibt es sowohl für hohe als auch für bodentiefe Fenster zu haben. Was die Vorhänge betrifft, solltest du hier möglichst auf halbtransparente oder noch besser Blickdichte setzen. Bei der Auswahl der Farben sind dir keine Grenzen gesetzt. Wähle am besten eine harmonische Farbe aus, die am besten zur Einrichtung und Außengestaltung passt.

Alternativ bieten sich Jalousien an.

Sind die Stecklinge groß genug, kannst du sie anschließend draußen einpflanzen. Achte darauf, Dünger zu verwenden oder setze auf hochwertigen Kompost oder Mist. Diese liefern Nährstoffe, die für ein kräftiges Pflanzenwachstum wichtig sind.