Die Bambuspflanze: Ein vielseitiger Alleskönner

Aus der Natur, für die Natur. Kaum ein natürlicher Rohstoff ist so vielseitig verwendbar, wie die Bambuspflanze. Vom Parkettboden, über Schüsseln, Teller, Tischen, Teppichen, Bechern, Schalen, Paneelen, Zäunen, Gattern und Kleidung. Ja sogar ganze Häuser können ohne Weiteres aus Bambus gefertigt werden. Es gibt fast nichts, was nicht aus Bambus hergestellt werden kann. Dieser rasant nachwachsende Rohstoff ist beliebt und erfreut sich zunehmend wachsender Beliebtheit.

Bambuspflanzen

Besonders bei Menschen, die sehr viel Wert auf Natürlichkeit sowie Nachhaltigkeit legen und darauf achten, dass ihr Wohnungsinventar möglichst unter ökologischen Aspekten ausgesucht und aus natürlichen Produkten besteht.

Bambus strotzt vor Robustheit und Härte

In Europa tut er sich schwer und in der Arktis wächst er gar nicht, ansonsten wächst Bambus auf allen restlichen Kontinenten und auch in extremen Höhenlagen. Zwar ist Bambus im asiatischen Raum sehr stark verbreitet, doch auch in Amerika und Afrika trifft man ihn ebenfalls überall an. Seiner Vielfalt und Robustheit hat er es zu verdanken, dass es ihn noch immer und in üppigen Ausmaßen gibt. Rund 180 von über 1000 Bambusarten sind so alleine in Amerika, Asien und Afrika bekannt.

Da Bambus in wärmeren Ländern und Regionen besonders gut wächst, kommt er dort auch am meisten vor. Aber auch in den kälteren, nördlichen Regionen, wie Belgien und Frankreich fühlen sich asiatische Bambusarten wie der Bambusa Metake aus Japan sehr wohl. Selbst in Höhenlagen und Bergregionen auf einer Höhe von knapp 5000 Metern und schneebedeckten Bergspitzen hat man Bambuspflanzen sprießen sehen. Er ist ein harter Bursche und wird deshalb auch so vielseitig als Rohstoff verwertet.

Die Chinesen nutzten seine Vorzüge

Im asiatischen Raum wächst Bambus unaufhörlich in riesigen Wäldern heran. Ganze Waldflächen bestehen aus dichten und großen Bambuspflanzen. Sein Wachstum ist rasant und je nach Beschaffenheit und Pflanzengattung kann er durchaus zehn Zentimeter pro Tag wachsen. Sein Stängel verdickt sich ebenfalls schnell und schon nach wenigen Jahren ist aus dem kleinen Sprössling eine stattliche Bambuspflanze herangewachsen. Der bisher höchste gemessene Bambus erreichte knapp 46 Meter im Südwesten Chinas. Das Bambusrohr hatte einen Durchmesser von 36 Zentimeter und wog ganze 450 Kilogramm. Ein Bambusstamm ist so stabil und widerstandsfähig, dass noch heute viele Hütten und sogar Häuser in Asien aus diesem schnell wachsenden Rohmaterial gebaut werden.

Chinesischer Garten Berlin-Marzahn

Chinesischer Garten Berlin-Marzahn

Besonders beliebt sind Möbel

Besonders im europäischen Raum werden Bambusmöbel schon seit Jahrzehnten genutzt. Zuerst waren es Gartenmöbel aus dem Rohstoff Bambus, die sich wachsender Beliebtheit erfreuten. Später fanden immer mehr Bambus-Möbel in Wohnzimmern, Küchen und Schlafzimmern. Bettgestelle, Schränke, Regale, Stühle und Tische Platz. Große und kleine Tische aus Bambus sind äußerst robust und strapazierfähig, sie eignen sich ganz besonders bei Familien mit Kindern. Kleine Kratzer und Unebenheiten verzeiht ein Tisch aus Bambus schnell, denn er ist ein reines Naturprodukt, das an Härte kaum zu überbieten ist. Möbel aus Bambus haben aber noch einen ganz wesentlichen und vor allem positiven Aspekt zu verbuchen: Sie verhelfen zu einem sehr organischen Raumklima, strahlen Natürlichkeit aus und sind es auch und sie sind weitestgehend ökologisch abbaubar. Wer sich einmal für ein Mobilar aus Bambus in seiner Wohnung entschieden hat, will meistens noch mehr Bambus in seiner Wohnung genießen. Möglich ist das relativ einfach, denn besonders in Sachen Bodenbelag, wie Parkett aus Bambus oder auch Teppichen aus Bambus, ist die Auswahl sehr groß. Teppiche aus Bambus glänzen hierbei besonders durch ihre warme und natürliche Optik, die man, wenn man möchte, beliebig unter Küchenmöbeln in der Küche, im Bad oder Flur auslegen kann. Auch hier trumpft die Natürlichkeit des Materials.

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